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Joyce Carol Oates
Blond
Aus dem amerikanischen Englisch von Uda Strätling,
Sabine Hedinger und Karen Lauer
Überarbeitete Neuausgabe / Originaltitel: Blonde
Ecco Press, New York 2001
1024 Seiten. 12,2 x 18,8 cm
Gebunden mit Lesebändchen
Preis: € 26,– [D] / € 26,80 [A]
ISBN: 978-3-7530-0004-6
Erscheint am 23. März 2021
Auch als E-Book erhältlich.

Joyce Carol Oates

Blond

Ein eindrucksvolles Porträt der größten Hollywood-Legende des zwanzigsten Jahrhunderts: Marilyn Monroe
1926 wird Norma Jeane Baker in Los Angeles geboren. Ihre Kindheit ist von Einsamkeit und Sehnsucht geprägt. Als junge Frau hat sie bereits verinnerlicht, dass es für sie nur einen Weg gibt, sich ihres Selbstwertes zu versichern: über das Begehren der Männer. Ab da beginnt die Verwandlung zur Kunstfigur Marilyn Monroe. Einfühlsam und sprachgewaltig erzählt Joyce Carol Oates in ihrem Roman von der größten Hollywood-Legende des zwanzigsten Jahrhunderts, von ihrem Schmerz, ihrer Strahlkraft, ihren Träumen und ihrem tragischen Ende.

ZUR AUTORIN

Joyce Carol Oates wurde 1938 in Lockport, New York, geboren. Sie zählt zu den bedeutendsten amerikanischen Autorinnen der Gegenwart. Für ihre zahlreichen Romane und Erzählungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem National Book Award. 2019 erhielt sie den Jerusalem Prize. Joyce Carol Oates lebt in Princeton, New Jersey, wo sie Literatur unterrichtet.

Foto: Dustin Cohen

Zu den Übersetzerinnen

Uda Strätling lebt in Hamburg und hat u. a. Werke von Claudia Rankine, Ann Petry, John Edgar Wideman, Sam Shepard, Marilynne Robinson, Emily Dickinson, Henry David Thoreau, Gertrude Stein und Kirsty Gunn übersetzt.

Karen Lauer, geboren 1963, lebt in München. Sie hat u. a. Edith Wharton, Anne Carson, James Fenimore Cooper und Henry James übersetzt.

Sabine Hedinger, geboren 1953 am Neckar, lebt heute an der Seine. Aus dem Englischen übertrug sie neben Bret Easton Ellis’ Unter Null u. a. Werke von Joan Didion, Norman Rush und Fay Weldon. 2000 wurde sie mit dem Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.

Pressestimmen

»Vielleicht die rigoroseste, groteskeste, ausuferndste und unflätigste literarische Dekonstruktion einer populären Männerphantasie.«
Neue Zürcher Zeitung

»Eine sprachgewaltige Abrechnung mit dem amerikanischen Traum.«
Der Spiegel

»Ein Monumentalwerk. Ein Epos.«
Süddeutsche Zeitung

»Eine gelungene Umarmung.«
The Observer

»Blond ist ein Märchen mit einem Hang ins Albtraumhafte. Wie eine Gerichtsmedizinerin untersucht Joyce Carol Oates die Psyche einer Frau, die ihr Leben lang geprägt war von der Magie dunkler Räume.«
Le Monde

Joyce Carol Oates über Blond

»Einmal sah ich eine Fotografie der siebzehnjährigen Norma Jeane Baker, auf der sie ganz anders wirkt als die Marilyn Monroe, die zur Ikone wurde. Ich sah in ihr eines der Mädchen aus meiner Nachbarschaft, und ich hatte das Gefühl, dass sie keine Ahnung davon hatte, was das Leben für sie bereithalten sollte. Ich wollte nicht über den Mythos Marilyn Monroe schreiben, aber zeigen, wie sie innen war.«